Die Kosmetik für Haut und Haare kommt bekanntlich von innen – aber „Schmieren und Salben“ hilft allenthalben.

 

  • Ganz oben fängt es an!

Obwohl sie meistens nicht gesehen wird, braucht auch die Kopfhaut Pflege. Ist diese  trocken oder zu fett, können sich Schuppen bilden. In der Regel hilft ein Schuppenshampoo, das man allerdings nicht länger als einen Monat verwenden sollte. In der Folge sind  dann die Haare mit einem milden Shampoo zu waschen. Mit verschiedenen Shampoos, die sowohl im Fachhandel, beim Friseur oder auch in diversen Drogerieketten erhältlich sind, sollte ruhig „experimentiert“ werden, um festzustellen,  welches einem gut tut. Wichtig ist, die Waschhäufigkeit auf ein bis dreimal die Woche zu beschränken, da zu häufiges Waschen die Talgproduktion anregt – und es regnet die doppelte Menge an Schuppen. Im Zweifel fragen Sie Ihren Friseur oder Ihre Friseurin Ihres Vertrauens! Auch hier gilt: Teure Produkte müssen nicht zwangsläufig die besseren sein.

  • Die Augen – Spiegel der Seele 

Schau mir in die Augen Kleines! Im Kontakt zu Mitmenschen richtet sich der erste Blick meistens magisch auf die Augen, der erste Eindruck entsteht. „Augen sind der Spiegel der Seele“ sagt man – das gilt für Männer wie für Frauen. Mit Ü60 hat Mann und Frau schon viel erlebt und viel gesehen, hoffentlich auch viel gelacht – aber müssen das gleich Falten und Fältchen rund um die Augenpartie offenlegen? Eine Seele will gut gepflegt sein, und das gilt auch für die Augenpartie.

Ein paar kleine  Augenfältchen sind  ja ganz reizvoll und o.k., aber gleich ´ne ganze Menge? Die Hautpartie rund um die Augen ist besonders dünn und transparent,  daher leider anfällig für Fältchen, Schatten bzw. Augenringe. Sommersonne, winterliche Kälte, Wellen, Wind und Meer hinterlassen ebenfalls ihre Spuren. Um diesen vorzubeugen, sollte die empfindliche Augenpartie rechtzeitig mit speziellen Pflegeprodukten geschützt, gepflegt und verwöhnt werden. Besonders vor dem Schlafengehen ist die Haut dankbar für vitamin- und reichhaltige Nahrung. Über Nacht nimmt die oft geschundene und angegriffene Haut sorgsam aufgetragene Pflegeprodukte intensiv auf und belohnt am Morgen mit einem strahlenden Teint. Gerade auch die Herren der Schöpfung sollten sich da beraten lassen und veraltete Vorurteile über Bord werfen. Kosmetik ist auch für uns Männer da – weil wir es uns wert sind!

Je nach Geschlecht, Alter und Hauttyp muss die Augenpflege verschiedenen Bedürfnissen angepasst werden. Auch hier heißt es wieder:  „Probieren geht über Studieren“. Lassen Sie sich einmal von Fachkundigen beraten! Sie werden sehen, wie gut Sie sich nach einiger Zeit fühlen und aussehen werden. Da sind Komplimente vorprogrammiert und der erste Blick sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte – meistens.

  • Das Gesicht – „das Schaufenster“ eines Menschen

Das Gesicht und der Teint sagen sehr viel über den Menschen vor Ihnen aus. Auch ein älteres Gesicht kann strahlen, besonders wenn es gepflegt ist. Das Gesicht sollte zweimal täglich mit lauwarmen Wasser und evtl. mit einer speziellen Gesichtswaschlotion gereinigt werden. Haarshampoo oder Duschgel können die empfindliche Gesichtshaut leicht austrocknen. Gegen Hautunreinheiten hilft zusätzlich ein Gesichtswasser oder ein Peeling einmal in der Woche. Nach der Gesichtspflege Feuchtigkeitscreme auftragen und…..“fertig ist der Lack“.

 

  • Für Menschen mit „Haaren im Gesicht“

Männer, die keinen Bart tragen, sollten sorgfältig rasiert sein. Es ist eine Weltanschauung – Nass- oder Trockenrasur. Das hängt natürlich auch vom Hauttyp ab. Männern mit empfindlicher Haut ist eine Trockenrasur zu empfehlen. Rasierschaum bei der Nassrasur beruhigt die Haut und sorgt für Feuchtigkeit. Vor der (Trocken)Rasur kann Rasierwasser verwendet werden, dieses richtet die Barthaare auf und erleichtert die Prozedur. Nach der Rasur ein Aftershave oder Aftershave-Balsam auftragen, das beruhigt die Haut und sorgt                                                                                                                   für einen angenehmen Duft.Vollbart, Kinnbart, Schnurrbart, Schnäuzer oder eine noch individuellere Gestaltung, dem Träger sollte es gefallen. Aber regelmäßige Pflege tut auch hier not. Ein schicker Dreitagebart (und ein Sixpack) sollen sexy sein, habe ich aus der Damenwelt erfahren. Das mit dem Dreitagebart klappt bei mir schon ganz gut ….

Bei Männern wachsen ab einem gewissen Alter Haare an Stellen, die eigentlich nicht dafür vorgesehen sind. Härchen, die aus den Ohren wachsen, keiner hat sie dort eingepflanzt, sollten vorsichtig entfernt werden. Gleiches gilt auch für Nasenhaare. Dann gibt es da noch die „Theo Waigel – Augenbrauen“, „Mann“ könnte sich überlegen, dieses Gestrüpp auszudünnen und zu kürzen, auch da könnte die Friseurin ihres Vertrauens Beistand leisten.

 

  • Eine Maske, nicht nur im Karneval

Für Frauen kein Thema, für Männer eher noch ungewohnt. Einmal in der Woche eine Gesichtsmaske ist Luxus für das Gesicht, auch für Männer! Eine Maske sorgt für Tiefenreinigung und versorgt die Haut mit zusätzlichen Nährstoffen. Aber Vorsicht, die Maske muss zum Hauttyp passen, da berät sie die Kosmetikerin oder der Hautarzt, man will ja einen Erfolg sehen, für den Aufwand. Besonders  einfach sind die Peelingmasken- man trägt das Gel im Gesicht auf,  liest 15 Minuten den Sportteil in der Zeitung und darf nicht sprechen – also auch nicht auf Fragen unserer verehrten Gattinnen antworten. Nach einer Viertelstunde kann dann das getrocknete Gel vorsichtig wie eine Haut vom Gesicht abgezogen werden und die seidenweiche Haut strahlt in jugendlichem Glanz.

 

  • Schmieren und Salben hilft allenthalben

Nicht immer! Es sollte schon die „richtige“ Creme sein…und dann kommt es noch darauf an, für welche Körperregion. Die Creme sollte nach jeder Körperreinigung aufgetragen werden. Bei Männern ist das besonders nach der Rasur zu empfehlen. Angeboten werden Tages- Nacht- und spezielle Anti-Aging-Cremes. Wichtig ist, die passende Creme für den individuellen Hauttyp zu finden. Auch hier muss „guter Rat“ vom Fachpersonal nicht teuer sein und das teuerste Produkt muss nicht zwingend das Beste sein.

 

  • Zeigt her eure Hände (und Füße)

Gepflegte Hände sagen viel über einen Menschen aus. (wie das Werkzeug eines guten Handwerkers). Besonders „Mann“ sollte die regelmäßige Pflege nicht vernachlässigen. Fingernägel sollten beim Mann kurz geschnitten, bzw. gefeilt sein. Schmutz und Staub sollten nach getaner Arbeit entfernt werden. Auch auf das Nagelbett achten, die Nagelhaut sollte nicht rissig und nicht angewachsen sein. Auch beim „Handarbeiter“ schaut Frau auf die Hände. Eine Handcreme gibt der Haut eine gewisse Geschmeidigkeit. Jetzt freut man (Frau) sich auf einen Händedruck von einem echten Kerl, zupackend und auch sanft.

Wenn man jetzt ganz nach unten, sozusagen auf die Basis schaut, erblicken wir die Füße. Nicht immer ein schöner Anblick, stecken diese gerade im Sommer in offenen Sandalen oder in Flip Flops. Da reißen oft auch die schönsten Treter ungepflegte Füße nicht mehr raus. Auch hier kann mit Pediküre, regelmäßigen Fußbädern, Utensilien wie Schere, Feile oder Hornhauthobel sowie mit einer guten Fußcreme viel Gutes geleistet werden.

 

  • ……der Duft, der dich umgibt….. oder …. janz Berlin is ene Wolke….

Babys erkennen ihre Mutter am Duft, der sie umgibt. Das ist bei den Erwachsenen ähnlich, oft erkennt man seine Mitmenschen am Geruch, an ihrer Ausstrahlung, am „Odeur“. Manchmal ist der Duft sehr anziehend, aber leider auch manchmal  wirklich abstoßend. Bedauerlicherweise  wird das meistens nicht so direkt angesprochen.

Nicht von ungefähr kommt dann die Bemerkung: „Den kann ich einfach nicht riechen!“ Ein täglich verwendetes Deo nach der täglichen Dusche ist angebracht, besonders im Sommer und ein frisches, harmonisches Eau de Toilette unterstützt sowohl die männliche wie die weibliche Persönlichkeit. Gute Düfte erleichtern den Umgang miteinander wesentlich, wirken sie doch auch über das Unterbewusstsein. Schöne Düfte unterstreichen die individuelle Note – sie umgeben uns und wir umgeben uns wiederum gerne mit gut duftenden Menschen. Wer gut riecht, wirkt  anziehend auf andere Menschen und ist nicht einsam und isoliert, ohne den Grund zu kennen. Das Sprichwort: „Den (oder die) kann ich gut riechen“ hat seinen Sinn…! Macht ein Berliner einem anderen ein Kompliment, so sagte er: „Du bist echt dufte!“ Gönnen Sie sich einen guten Duft- besuchen sie eine Parfümerie, eine Kosmetikabteilung in einem Drogeriemarkt oder fahren sie gleich nach Paris oder Nizza, dorthin, wo die bedeutenden Parfümeure der Welt zuhause sind. 😊

 

Gepflegten Menschen wird mehr Beachtung geschenkt. Wenn man dies bei Ihnen feststellt, tut das Ihnen gut, es steigert ihr Selbstwertgefühl. Wenn Sie es bei Ihren Mitmenschen feststellen, steigert dies deren Selbstwertgefühl.

Daraus entsteht die berühmte „win-win-Stituation“. Jeder hat etwas davon!