Jungsenior sucht einen Wagen für die nächsten paar Jahre.

Einen Benziner – einen Diesel – ein Auto mit  Batteriestrom oder einen

Hybrid –  das ist hier die Frage?

Mein persönliches “Lastenheft”:

  • Mobilität im Alter –  also für die nächsten circa 10  Jahre
  • gute Rundumsicht,  besonders beim Rückwärtsfahren und Rangieren
  • höhere Sitzposition soll er haben
  • umweltfreundlich soll er sein, denn wir denken auch an unsere Enkel
  • reichlich Komfort soll er bieten – das haben wir uns verdient
  • auch die kleinen elektronischen Helferlein werden gewünscht
  • ausreichender Kofferraum ist ein Muss
  • genügend Platz für unseren Hund plus Hundebox etc. ist ebenfalls ein Muss
  • meiner Frau sollte er auch gefallen (nicht ganz unwichtig, sollte eigentlich ganz oben unter Top1 stehen…)
  • …..und natürlich sparsam sollte der Neue sein

 

Ich liebäugle mit einem sogenannten SUV, einem Sport Utility Vehicle“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet es „Sport- und Nutzfahrzeug“ oder ganz einfach ausgedrückt „Geländewagen“. Diesel und Benziner sind mir ja wohlbekannt. Aber einen reinen “Stromer” und einen Hybrid habe ich noch nie gefahren.

 

 

“Einen Hybrid, wat is dat für ‚nen Maschin?”

würde Professor Brömmel aus der “Feuerzangenbowle” fragen.

„Da stelle mer uns ma janz dumm“ – dat is: ein Zusammenspiel von Elektro- und Benzinmotor, das treibt den Wagen an. Es bedarf keinerlei weiterer Eingriffe des Fahrers um den jeweiligen Antrieb zu steuern. Es gibt kein Aufladen an Steckdosen oder Ladesäulen, der Fahrer tankt einfach Benzin. Die Reichweite ist identisch mit der eines herkömmlichen Autos. Die Batterie ist niemals ganz voll aber auch niemals ganz leer. Die Batterie soll ein “Autoleben” lang halten.

Die Bewegungsenergie des Benzinmotors und der Bremsen wird in elektrische Energie umgewandelt und der Hybridbatterie zugeführt. Das nennt man REKUPERATION. Das Anfahren erfolgt in der Regel im Batteriemodus und ebenso ca. 60 % der Stadtfahrten, je nach dem Grad der Beschleunigung. Die jeweilige Kraftquelle wird auf dem Display angezeigt.

 

 

Rat und Tat  – „Nichts ist unmöglich „

Ich gehe zu dem mir bereits bekannten Toyota-Händler Carsten Ahrens in Hannover und trage meine Bitte hinsichtlich einer Probefahrt vor. “Nichts ist unmöglich …..” Ruck zuck einen Termin vereinbart, den Toyota RAV4 bei strahlendem Frühlingswetter abgeholt, sogar mit dem Wettergott stehen die in Verbindung:

„nichts ist unmöglich…..“                             

Fahrbericht Toyota RAV4 mit Frontantrieb

Der RAV4 beeindruckt mit seinem kraftvollen Design, die kurzen Karosserieüberhänge fallen mir sofort auf, sie sorgen für ein sicheres Fahren im Gelände. Ob Autobahn, Landstraße oder Stadtverkehr, ich habe bei jeder Gelegenheit das Gefühl der Sicherheit. Durch die kantige Karosserie hat man die “Aussengrenzen” des Fahrzeugs” gut im Auge.

Eine Rundumkamera erweitert mein Blickfeld, aussen liegende Bordsteine oder ähnliches erkenne ich  als Markierungen auf dem Display.

 

 

 

 

Großer Kofferraum

Der Kofferraum ist für uns ein ausschlaggebendes Kaufargument. Bei nicht umgeklappten Rücksitzen habe ich eine Tiefe von ca. 120 cm gemessen und eine Durchladebreite von ca. 100 cm. Diese Maße sind in unserem Fall ausreichend für eine Hundebox. Bei umgeklappten Rücksitzen erreiche ich eine Ladelänge von knapp 2 Metern, also ausreichend Platz für “Bello” und Urlaubsgepäck.

 

Gut motorisiert

131 kW also 178 PS für den Benzinmotor erweisen sich als “gut motorisiert” auf Landstraßen und Autobahnen,  wenn man mal kräftiger auf das Pedal drückt. Dazu noch der Elektromotor mit 88 kW bzw. 120 PS. Die Beschleunigung ist kraftvoll,  dabei unaufgeregt – ich würde sagen “ausgewogen”. Cool, ich sehe auf meinem Display, was mein Antrieb gerade macht, das heißt, ich sehe welcher Motor im Einsatz ist (Elektro- oder Benzinmotor) und  ich sehe auch, wann mein Benzinmotor die Batterie wieder lädt. Ich sehe, wann mein Elektromotor arbeitet und kein Benzin verbrannt wird, wenn ich also “segle” und der Tankstelle eine lange Nase mache.

 

„Bella Figura“  und sehr komfortable Serienausstattung

 

 

 

 

 

Der Toyota RAV4 macht insgesamt eine “Bella Figura”, egal ob am Straßenrand geparkt oder im fließenden Verkehr, bewundernde Blicke trafen den Wagen und auch mich, den Fahrer auf Zeit…. tolles Auto – toller Typ! Na ja – immer schön auf dem Boden bleiben.. aber immerhin – ich fühlte mich geschmeichelt…  

Den Toyota RAV4 mit Automatikgetriebe und Frontantrieb gibt es ab 32.990 Euro,  den entsprechenden RAV4 Lounge als Topmodell ab 43.990 Euro. Wenn man sich die Liste der Ausstattung ansieht, stellt man fest, dass viele Modelle mit dem Punkt für Serienausstattung gekennzeichnet sind. Lediglich wenige Extras, wie Sonderlackierungen oder Panorama-Glasdach sind mit Aufpreis belegt.

 

Dank und Lob

Zum Schluss ein Lob an den  Toyota-Verkäufer Michael Papenfuss „ Er hat sich vor Antritt der Fahrt rührend um mich gekümmert, obwohl ich kein “Kaufkunde” war. Eine Proberunde mit mir war für ihn selbstverständlich, die Besonderheiten des Hybrid erklärte er mir fachmännisch und sympathisch ohne schulmeisterlich zu wirken. Bei der Rückgabe des Wagens an einem Freitag nach 18.00 h, also nach Ladenschluss, nahm er sich  Zeit um noch ein paar Fragen zum Wagen zu beantworten. Eine besondere Leistung, danke lieber Michael Papenfuss. Ebenso ein dickes Dankeschön an den Chef Carsten Ahrens, dass ich bereits zwei Fahrzeuge aus Ihrem Hause in meinem Blog testen durfte.

 

Apropos: Carsten und Ute Ahrens, Inhaber der Autohäuser in Hannover und Garbsen, sind übrigens auch aktive Sponsoren der Hannover Uniteds, die in der 1. Bundesliga – Rollstuhlbasketball Mannschaft spielen! Die beiden unterstützen nicht nur die Mannschaft, sondern sind auch treue Fans bei Heimspielen, wie ich auch  – und so freuen wir uns auf den Beginn der neuen Saison.