Reisen wie zu Goethes Zeiten – nur mit allem Komfort im Wohnmobil

In seinem eigenen Bett schlafen, aufwachen am Strand oder am Fuße eines Berges oder einfach in der Lüneburger Heide oder innerhalb eines Campingplatzes mit allem erdenklichen Komfort oder eher puristisch, genauso, wie du es dir ausgedacht und geplant hast.
Planung ist ein wichtiger Aspekt, ein Altas speziell mit Campingplätzen bzw. Stellplätzen für Wohnmobile oder eine spezielle App für diese Zwecke sind unerlässlich. Die Routenplanung ist mit einem Wohnmobil etwas komplizierter, man möchte ungern z.B. im Stadtkern von Neapel stranden, in dem ein Fiat 500 schon ein größeres Auto darstellt.

Urlaubsreisen mit dem WoMo boomen, man ist unabhängig, kann seine Ziele individuell auswählen, ist an keine Hotelbuchung gebunden und hat seinen „Hausrat“ immer bei sich. Wenn man sich Fahrer und meist Beifahrerin in den Caravans anschaut, stellt man fest, dass die meisten gut gelaunt durch die Gegend cruisen und ein großer Teil die 60er bereits weit überschritten hat. Eine tolle Möglichkeit, im Alter zu Reisen und sich die Welt zu erkunden.

 

Übung macht den Meister

Länge-Breite-Höhe sind mit dem bisherigen Familienwagen nicht mehr vergleichbar, lieber in aller Ruhe z.B. das Einparken und Ausparken üben, wer dies erst auf der Fähre nach Sizilien übt, kann mit Schweißperlen auf der Stirn rechnen und bösen Dellen und Kratzer an der Karosserie. Automobilclubs und Hersteller bieten Fahrsicherheitskurse an, auch das Packen und Verstauen von Geschirr trägt zum sicheren Fahren bei.
Ganz profane Dinge sollten vor Antritt der ersten Reise geübt werden, wie z. B. das Ausrichten der SAT-Antenne oder das Anschließen der Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser und Strom, aber auch das Entsorgen von Abwasser, denn nicht immer ist nur Abwasser drin, wo Abwasser draufsteht….

Der Weg ist das Ziel

Die Devise lautet: Entschleunigung und stressfrei Reisen. Ein Wohnmobil ist kein Rennwagen, es dauert ein wenig länger, also Etappen großzügig planen. Die linke Spur auf einer Autobahnengstelle ist in der Regel nicht für Wohnmobile gedacht und manche Unterführung innerorts und Einfahrten in Parkhäuser sind auch nicht für Wohnmobile vorgesehen. Das Ziel könnte es auch sein, einen geeigneten Wohnmobil-Parkplatz vor den Toren einer Stadt aufzusuchen um anschließend stressfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit den Fahrrädern in die City zu fahren.

Die WoMo – Community

Eigentlich ein cooles Häufchen Menschen, man hilft sich gegenseitig und man trifft sich zum Small Talk. Campingplätze unterliegen oft eigenen Regeln, die man kennen sollte, wie z.B.
• Öffnungszeiten der Rezeption
• Einfahr- und Ausfahrzeiten
• Bezahlung bei Ankunft oder bei Abreise, Barzahlung oder Kreditkarte
• Grillen erlaubt?
• Hunde willkommen?
• Kleiderordnung im Campingshop oder Campingrestaurant
• Benutzung der Wasch- und Duschanlagen
• u.s.w.

Der Verfasser hat schon Erfahrungen mit Wohnmobilen und kleineren und größeren LKW´s gemacht, er rät WoMo – Anfängern zur maximalen Gelassenheit im Straßenverkehr. Man muss sich erst gewöhnen, in der LKW Schlange „mitzuschwimmen“ und nicht jeden langsamen Brummi überholen zu wollen. Nicht vergessen, „der Weg ist das Ziel“, wir wollen stressfrei und entspannt ankommen.

Diejenigen, die ich zu einem Mohnmobil-Urlaub „angefixt“ habe, aber auch „alte WoMo – Hasen“ sind angesprochen, einen Beitrag zu diesem Thema zu posten. Eine tolle Urlaubssaison wünsche ich allen Campern und freue mich auch Eure Erlebnisse.